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Mercedes Grand-Prix-Rennwagen, 1914

 

Am 4. Juli 1914 feiert Mercedes beim französischen Grand Prix einen triumphalen Dreifachsieg von Christian Lautenschlager, Louis Wagner und Otto Salzer. Das Rennen wird auf einem 37,6 Kilometer langen Rundkurs südlich von Lyon durchgeführt. 

Die Daimler-Motoren-Gesellschaft tritt mit ihrem neuentwickelten Grand-Prix-Rennwagen an. 20 Runden über gut 750 Kilometer sind auf dem schwierigen Kurs zurückzulegen, dabei sieht sich Mercedes einer vermeintlich übermächtigen Konkurrenz gegenüber – vor allem Peugeot und Delage aus Frankreich, Sunbeam aus England und Fiat aus Italien. Theodor Pilette und Max Sailer müssen nach technischen Problemen aufgeben, doch Christian Lautenschlager, Louis Wagner und Otto Salzer fahren nach mehr als sieben Stunden mit den verbleibenden Wagen ganz nach vorn: Der erste Dreifachsieg der Motorsportgeschichte ist perfekt.

Das Reglement sieht eine Hubraumbegrenzung auf 4,5 Liter vor. Der Mercedes  Grand-Prix-Rennwagen hat einen völlig neu konstruierten Vierzylindermotor mit oben liegender Nockenwelle sowie zwei Einlass- und zwei Auslassventilen pro Zylinder – erstmals wird damit die Vierventiltechnik in einem Mercedes-Motor verwirklicht. 

Der Rennmotor erreicht eine Höchstleitung von 78 kW (106 PS) bei der revolutionär hohen Drehzahl von 3.100/min.

Baujahr: 1914
Zylinder: 4 
Hubraum: 4.483 cm³
Leistung: 77 kW/105 PS
Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h

 


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