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Interview mit Paolo Spalluto zu Passione Caracciola

Passione Caracciola 2016
2. Ausgabe
15.‒19. Juni 2016

Zürich, Bern, Andermatt und Lugano über Interlaken, die Jungfrau und die Kurven des Grimsel-, Furka- und Nufenenpasses. Das ist die Strecke der 2. Ausgabe der Passione Caracciola, eine Rallye zum Gedenken an den deutschen Rennfahrer Rudolf Caracciola. Zur Rallye werden in Übereinstimmung mit den Lebensjahren des großen Meisters 58 Teams zugelassen, die die „Straßen des Mythos“ entlang und vorbei an im direkten Bezug zu Caracciola stehenden Orten fahren. Ein einmaliges Erlebnis zum Andenken an das historische und private Leben dieses großen Rennfahrers und ein Event, der mit verschiedenen Fahrten, Wettbewerben und Unterhaltung aufwartet.

Wir haben dem Organisator, Paolo Spalluto, ein paar Fragen gestellt, der nach der Passione Engadina beschlossen hat, die historische Figur des „Caratsch“ wieder aufleben zu lassen.

Wie kam es zu der ursprünglichen Idee, eine Veranstaltung zu Ehren des legendären Rennfahrers Otto Wilhelm Rudolf Caracciola zu organisieren?

Mit dem Namen Rudolf Caracciola bin ich über seltsame Fügungen des Lebens in Berührung gekommen. Zu jenem Zeitpunkt habe ich am Caracciola-Preis in Lugano-Castagnola teilgenommen. Ich war überrascht, wie viele Menschen, wie viele Fans dort vor Ort waren und wie sehr Caracciola für alle noch ein Idol war. So beschloss ich, mich im Rahmen eines Gesamtprojekts mit dem Namen Rudolf Caracciola zu beschäftigen, das ein Buch, eine Filmbiografie, eine Stiftung, eine historische Stätte, verschiedene Produkte mit dem Namen Caracciola und selbstverständlich die Passione Caracciola vorsieht, die jedes Jahr an Orten vorbeiführt, die in Zusammenhang mit der Erinnerung an den deutschen Rennfahrer stehen. Dieses Jahr werden wir in Bern und Lugano sein, aber wir haben bereits Ideen für die nächsten zehn Jahre.

Steht die Passione Caracciola nur Mercedes-Benz und anderen Oldtimern einer bestimmten Epoche offen oder können unterschiedliche Marken aus verschiedenen Epochen daran teilnehmen?

Daran arbeiten wir auf Hochtouren. Die erste Ausgabe der Passione Caracciola war eng mit der Welt von Mercedes-Benz verknüpft. Dieses Jahr werden viele Mercedes-Modelle aus verschiedenen Epochen teilnehmen, doch da wir ein Treffen sind, das jeder Marke und jedem Modell offensteht, das bis 1980 gebaut wurde, freuen wir uns sehr über die Teilnahme vieler Ferraris, Aston Martins, Alfa Romeos, Maseratis und Porsches, die sich bereits für das anstehende Event angemeldet haben. Unser Ziel ist es, zur Hälfte Mercedes-Benz und zur Hälfte andere Marken am Start zu haben. Darauf sind wir sehr stolz, zumal Mercedes-Benz unser Partner ist.

Was unterscheidet die Passione Caracciola von anderen Oldtimer-Treffen, die es mittlerweile gibt?

In Europa gibt es über 5.000 Oldtimer-Veranstaltungen. Darum haben wir nach einem Konzept, einem Spirit, einem Gemeinschaftsgefühl gesucht, das nicht zu kopieren ist. Wir möchten Emotionen, Multimedia-Inhalte und viele andere Überraschungen vermitteln und teilen. Es ist für uns eine Ehre, wenn unsere Rennfahrer sagen: „die Passione Caracciola ist völlig anders“. Wir sind nicht einfach nur ein Oldtimer-Treffen, wir sind noch etwas mehr, etwas anderes.

Welche Inhalte und welches Konzept werden diese Veranstaltung mittel- und kurzfristig so erfolgreich machen?

Was den Erfolg anbelangt, sollten wir das Urteil den Rennfahrern überlassen. In Bezug auf das Konzept legen wir großen Wert auf schöne Straßen, exzellente Hotels, ausgezeichnetes Essen und Weine, große Persönlichkeiten und großartige Autos. Doch an erster Stelle stehen für uns selbstverständlich die Menschen: Wir wählen die Teilnehmer sehr sorgfältig aus. Das ist unser Geheimnis.

Was unternimmt die Passione Caracciola, um das historische Erbe und im allgemeinen das Motorsport-Zeitalter von Rudolf Caracciola in den 30er- und 40er-Jahren darzustellen?

Diesbezüglich haben wir große Pläne. Die erste Veranstaltung abzuschließen war kein leichtes Unterfangen und das Unternehmen wächst. Wir zielen darauf ab, die ersten drei Veranstaltungen zu Ende zu bringen und dann ab der vierten mit Neuerungen für frischen Wind zu sorgen. Dann werden wir auch ein Rudolf-Caracciola-Museum in Lugano haben und, wie gesagt, die Caracciola-Stiftung, die bald ihre Tätigkeit aufnehmen wird. Viele Dinge werden sich ändern. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir in diesem Jahr die Zahl von 58 Teilnehmern erreichen werden. Die Anzahl der Rennfahrer und Fahrzeuge ist bei dieser Ausgabe deutlich gestiegen.

Besteht für interessierte Zuschauer oder Fans die Möglichkeit, teilzunehmen oder sich die Fahrzeuge anzuschauen? 

Selbstverständlich. Es wird zwei besondere Momente geben: Der erste wird Donnerstag, der 16. Juni sein, wenn wir auf dem Bundesplatz in Bern stehen, und der zweite in Lugano am Samstag, den 18. und Sonntag, den 19. Juni , wenn die Fahrzeuge in der Innenstadt ausgestellt werden. Das sind zwei großartige Gelegenheiten, um unsere Fahrzeuge zu sehen.

Mehr Informationen unter: www.passione-caracciola.com


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